Diese Webseite verwendet Cookies
Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anzubieten und die Zugriffe auf unsere Webseite zu analysieren. Zusätzlich setzen wir Tracking-Tools wie Matomo und/oder Google Analytics ein, um anonyme Nutzungsdaten zu erfassen. Über unsere Datenschutz-Seite können Sie das Tracking blockieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie bereitgestellt haben oder die im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt wurden. Weitere Informationen dazu, wie Google personenbezogene Daten verwendet, finden Sie auf der Google‑Website „Verantwortungsvoller Umgang mit Geschäftsdaten“.
Pünktlich am Freitagabend vor dem 1. Advent binden wir unseren eigenen großen Adventkranz (ca. 1 Meter Durchmesser), der traditionell über dem Küchentisch aufgehängt wird; alle Gäste sind eingeladen, ihren eigenen Adventkranz unter Anleitung zu fertigen. Natürlich dürfen in der Adventszeit selbstgemachte Plätzchen und Kletzenbrot (Früchtebrot) nicht fehlen, bei Interesse sind alle zum Mitmachen eingeladen!
Gerade an den Rauhnächten der Adventszeit treiben die „Kramperl“, die Krampusse im Alpenraum Ihr Unwesen; in vielen Orten gibt es diverse Krampusrummel. Die Asche, welche einem ins Gesicht geschmiert wird sowie die Rutenschläge der Krampusse sollen Glück bringen, doch sind sie leider allzu oft etwas schmerzhaft. Nach Neujahr verwandeln sich die Krampusse in Perchten, die nicht mehr schmerzhaft zuhauen und bereits traditionell den Winter austreiben sollen. Nicht fehlen dürfen bei den Krampussen die Hexe und die Habergoaß (sagenhafte Ziegengestalt).
Außer den „Schiachperchten“ (=Krampusse) gibt es nur im Pinzgau die „Schönperchten“, das sind die „Tresterer“, welche in den Rauchnächten von Bauernhof zu Bauernhof ziehen und Glück und Segen wünschen und Ihren traditionellen Stepptanz aufführen. Mit von der Partie ist der „Hühnerpercht“, der zu Beginn ein rohes Hühnerei fallen lässt, das die Bäuerin natürlich sofort wegwischen muß, was besonders viel Segen bringen soll. Öffentlich treten die Tresterer nur am 6.1. am Marktplatz von Zell am See auf.